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Perlenschmuck richtig pflegen: Die wichtigsten Tipps

Perlenschmuck richtig pflegen: Die wichtigsten Tipps

Echte Zuchtperlen sind kleine Naturwunder — und wie alle wertvollen Dinge aus der Natur wollen sie mit etwas Aufmerksamkeit behandelt werden. Die gute Nachricht: Perlenpflege ist weder aufwendig noch kompliziert. Ein paar einfache Gewohnheiten reichen aus, damit dein Perlenschmuck jahrzehntelang strahlt.

Die goldene Regel: Zuletzt anlegen, zuerst ablegen

Diese eine Regel ist der wichtigste Schutz für deine Perlen. Wenn du morgens deine Perlen anlegst, sollten sie immer das Letzte sein, was du vor dem Verlassen des Hauses anziehst. Parfüm, Bodylotion, Haarspray, Make-up, Deodorant — all das gehört zuerst aufgetragen und muss vollständig eingetrocknet sein, bevor deine Perlen in die Nähe kommen.

Das schimmernde Perlmutt reagiert empfindlich auf Chemikalien, Alkohole und Säuren, wie sie in vielen Kosmetikprodukten enthalten sind. Selbst vermeintlich harmlose Substanzen wie Haarspray können die Oberfläche des Perlmutts matt und stumpf werden lassen — ein Schaden, der sich kaum noch rükgängig machen lässt.

Abends gilt die umgekehrte Reihenfolge: Deine Perlen kommen zuerst ab, bevor du dich abschminkst, duschst oder ins Bett gehst. Schweiß, Feuchtigkeitscremes und das Reiben am Kissen greifen Perlen auf Dauer an. Auch Sport ist tabu — Schweiß enthält Säuren, die dem Perlmutt langsam schaden.

Nach dem Tragen: Kurz abwischen, lang genießen

Direkt nach dem Ablegen lohnt sich ein kurzer Moment der Pflege, der kaum Zeit kostet aber viel bewirkt: Wische deinen Perlenschmuck einfach mit einem weichen, leicht feuchten Tuch ab. Ein Brillenputztuch, ein weiches Baumwolltuch oder ein spezielles Schmuckpflegetuch eignen sich dafür hervorragend. Dieser kleine Schritt entfernt Schweiß, Hautfette und feine Schmutzpartikel, bevor sie Zeit haben, in das Perlmutt einzuwirken.

Aufbewahrung: Separat und geschützt

Perlen gehören separat aufbewahrt, nie zusammen mit anderen Ketten, Ringen oder Armbändern. Edelsteine und Metalle sind härter als Perlmutt und hinterlassen beim Reiben feine Kratzer, die die samtige Oberfläche der Perle dauerhaft beschädigen. Am besten eignen sich ein weicher Schmuckbeutel aus Stoff — Seide oder Velours sind ideal — oder ein Schmuckkästchen mit einzelnen, gepolsterten Fächern.

Achte außerdem darauf, deinen Perlenschmuck nicht direkt neben Heizkörpern aufzubewahren. Perlen bestehen zu einem kleinen Teil aus Wasser — zu trockene Luft kann dazu führen, dass das Perlmutt auf lange Sicht rissig wird.

Was Perlen wirklich schadet

Chemikalien und Säuren

Parfüm, Haarspray, Nagellackentferner, Haushaltsreiniger, Chlorwasser im Schwimmbad — all das greift das Perlmutt direkt an. Auch Schweiß enthält Säuren.

Ultraschall- und Dampfreiniger

Diese Geräte sind für Hartmetall und viele Edelsteine geeignet, für Perlen jedoch ein absolutes No-Go. Die Vibrationen können das Perlmutt ablösen oder das Innenleben der Perle beschädigen.

Trockene Luft und direkte Sonne

Längere Sonneneinstrahlung kann das Perlmutt ausbleichen und matt werden lassen. Sehr trockene Umgebungen entziehen der Perle die Feuchtigkeit, die sie für ihr natürliches Strahlen braucht.

Perlenpflege unterwegs und im Urlaub

Am Strand oder im Pool gehört Perlenschmuck grundsätzlich nicht ans Handgelenk oder um den Hals. Salzwasser, Chlor und Sonnencreme sind eine besonders aggressive Kombination für Perlmutt. Pack deinen Perlenschmuck für die Reise in einen eigenen weichen Beutel und lege ihn nicht lose in die Reisekosmetiktasche.

Fazit: Perlen lieben Aufmerksamkeit

Zuletzt anlegen, zuerst ablegen, nach dem Tragen abwischen, separat aufbewahren. Wer das beherzigt, hat lange Freude an seinem Perlenschmuck. Und wenn du unsicher bist oder Fragen hast, stehen wir bei EllaAndMe dir gerne persönlich zur Seite.

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